Die Bläulinge sind immer noch auf der Fläche. Es ist immer wieder ein Wunder, wo die Tiere herkommen, wenn die richtigen Pflanzen zur Verfügung stehen.
Da ist sie wieder, die Königin unter den Bienen, die Blauschwarze Holzbiene. Im Herbst ist die Bartblume ihre bevorzugte Nahrungspflanze.
Das schwarze Fell lädt zum Streicheln ein, aber das ist wohl eher nicht empfehlenswert. Obwohl der Stich dieses lauten Brummers nicht schmerzhafter als der einer Honigbiene ist.
Dass hier ein Männchen unterwegs ist, darauf wies mich auf Instagram Elke Schwarzer hin, Biologin und Autorin aus Bielefeld. Bei männlichen Holzbienen sind die vorderen Fühlerglieder orange und gebogen.
Immer aufs Neue hoffe ich darauf, eine Wiesenhummel oder eine Bunte Hummel zu sichten. Aber dann ist es doch wieder eine Ackerhummel.
Wann immer ich mit einer Lupe diese Nelken betrachte, sind es die Büschelnelken (Raue Nelke), die ausgesäten Kartäuser-Nelken sind nicht zu finden. Der Unterschied sind kleine weiße Flecken auf den Blüten.
Raupen bekomme ich nur sehr selten zu Gesicht, hier wahrscheinlich die Raupe einer Ampfer-Rindeneule, ein Nachtfalter.
Eine Kinderstube der Feuerwanzen in einem alten Baumstumpf. Die schwarze Zeichnung auf dem Rücken ist noch nicht so ausgeprägt.
Die Bartblume mit rosa Teppich-Schleierkraut im Vordergrund.
Die Schlüsselblume möchte es gerne noch mal versuchen.
Auch der Fingerhut (Digitalis purpurea) ist für dieses Jahr noch lange nicht fertig. Allerdings hat er sein Purpur etwas eingebüßt.
Die zweimal blühende Blaubeere »Hortblue Petite« bildet einen Monat nach dem Einpflanzen Beeren aus.
Die Rundblättrige Glockenblume und der Kümmelthymian (Thymus herba-barona). Erstere hatte einen Rückschnitt, letzterer blüht zum zweiten Mal.
Schon seit Wochen war mir aufgefallen, dass zwischen den gewässerten Pflanzen (Blutweiderich, Trollblume) jemand unterwegs ist. Heute nun endlich die Auflösung: ein Grasfrosch.
Ein bisschen verschnupft war diese Kreuzspinne, weil ich aus Versehen ihr Netz gegossen habe.
Sie wurde mitten im künstlerischen Prozess an dieser Skulptur »Fliegender Fisch« gestört.
Natürlich war das arme Opfer kein Fisch, sondern wahrscheinlich eine Heuschrecke oder auch ein Weberknecht.
Die Hellgelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) – im Osten Deutschlands heimisch und gefährdet. Für 2023 will ich sie aussäen.
Die Schwarzen Johannisbeeren sind fast reif. Es sind ein paar mehr als letztes Jahr, am besten schneide ich die Sträucher bis zur nächsten Fruchtreife gar nicht.