Die Schokominze blüht immer noch und duftet nach After Eight.
Ein Versuch auf Lehm-Löss-Boden: die Sandnelke, in Ostdeutschland beheimatet, wo sie in Heidelandschaften wächst.
Auch an diesem Kleinod konnte ich in einer Staudengärtnerei nicht vorbeigehen: die Felsennelke, eigentlich gedacht für schottrige Böden.
Welche Freude: Die Purpur-Königskerze hat sich versamt, sodass ich sie 2023 erstmals anbieten kann.
An diesem Edelgamander sieht man schön den Mechanismus der Lippenblütler: Wenn eine Hummel sich auf die untere Lippe setzt und ganz hinten in der Blüte vom Nektar trinkt, senken sich die Staubfäden oben auf ihren Rücken.
Hier am lebenden Subjekt: Der Staubfaden kitzelt die Hummel am Rücken. Mit dem aufgeladenen Pollen fliegt sie dann zur nächsten Blüte und streift diesen an der Narbe ab.
Auch ein Lippenblütler: der Muskateller-Salbei.
Der Kümmelthymian in voller Blüte. Kein Wunder, bei den Temperaturen.
Lavendel und ein unbekannter gelber Korbblütler, deren es geschätzt rund 300 gibt.
Die Hohe Schlüsselblume hat immer noch nicht genug vom Sommer.
Ebenso der Bergtee, der dieses Jahr unzählige Blütenrispen ausgebildet hat.
Selbst der Klatschmohn schiebt eine zweite Blühphase hinterher.
Die Knäuel-Glockenblume freut sich über den warmen Herbst.
Erhalten sich selbst und tingeln durch die Beete: Kornblumen.
Sie ist sowieso eine Dauerblüherin: die Mazedonische oder Purpur-Witwenblume.
Auch die zweite heimische Schlüsselblume, die Echte (Primula veris), setzt noch einmal zur Blüte an.
Eine Farbintensität, die der Bartblume in nichts nachsteht: Ähriger Ehrenpreis.
Zweite Blüte, ich wiederhole mich: Staudenlein...
...Bergflockenblume...
...Eibisch...
...Esparsette...
...Heidenelke...
...Kapuzinerkresse...
...Natternkopf...
...Phlox...
...Sommermargerite...
...Wiesenflockenblume...
...Felsennelke...
...Thymian...
...Weiße Schwarze Königskerze...
...Zitronen-Verbene...
Ende Oktober, und auch der Klatschmohn blüht noch.