Die typischen Wiesenblumen, Margerite und Witwenblume.
Der Thymian »Wine and Roses« kurz vor der Blüte.
Die Apfelrose mit ihren kleinen und zarten Blüten, die leider immer viel zu kurz erscheinen.
Der Gelbe Wau (Reseda lutea), eine Ruderalpflanze, macht sich im Blühstreifen sehr hübsch.
Der Gelbe Wau in Gesamtsicht mit Wiesenmargerite.
Das Johanniskraut macht sich zur Blüte bereit.
Auch die Knäuel-Glockenblume bereitet sich auf den Sommer vor.
Natternkopf mit Erdhummel.
Hier ist schön der Wechsel der Blütenfarbe zu sehen, wenn der pH-Wert sich ändert und den Bestäubern anzeigt, dass es nichts mehr zu holen gibt.
Nicht genug, dass die Schnecken ihr Unwesen treiben, jetzt knabbern auch noch Hasen oder Rehe im Blühstreifen herum.
Eindeutig kein Zufall und auch keine Schnecken.
Jetzt reichts! Soll das etwa noch ein Blühstreifen sein?
Die Wilde Malve in der Blühfläche.
Die Edelrose zeigt durch dunkle Blütenblätter, dass ihr Wasser fehlt.
Der Griechische Bergtee findet diesen Frühsommer ziemlich gut.
Die Jungfer im Grünen in der blauen Variante. Diese werde ich gezielt sammeln, um sie weiterzuvermehren.
Die Knäuel-Glockenblume ist Mitte Juni so weit.
Wie kam wohl dieses Löwenmäulchen in meine Beete?
Die Kronen-Lichtnelke zieht zwar nicht viele Bestäuber an, bildet aber einen schönen Kontrast im Beet.
Ein Kohlmeisen-Paar hatte diesen Zugang zur Zwischenwand für sein Brutgeschäft entdeckt.
Nun hineingeschlüpft..
... Schwänzchen verschwindet auch ...
... und schnell wieder weiter zur Futtersuche.
Auch im Juni das Hauptthema in der Wildblümerey: Wie kann ich bloß all die blühenden Pflanzen retten?
Behäbig, aber trotzdem sportlich
Sogar kopfüber wird gefressen.
Und immer wieder: Blüten werden besonders gern massakriert.
Das Pfefferkraut, obwohl recht scharf, ist besonders beliebt.
Hier arbeiten Schnecken und Blattläuse an der Wiesen-Flockenblume zusammen, ein Trauerspiel.
Oft wird noch nicht einmal bis zur Blüte gewartet: Skabiosen-Flockenblume.
Das muss irgendeine Demo für bessere Arbeitsrechte sein. Oder doch nur ein Mohnblatt...?
Alle Pflanzen vom Natternkopf sind nun erblüht.
Die Polster-Glockenblume (Campanula poscharskyana), ursprünglich aus dem Balkan, zieht auch bei uns zahlreiche Insekten an.
Aus einem Garten gerettet, der zu einer Baustelle wurde: Stachys grandiflora, der Großblütige Ziest.
Wer etwas 80er Jahre-Flair im Garten haben möchte, braucht dafür nur: Ringelblumen und Heidenelken...
... Heidenelken und Polster-Glockenblumen.
Eine ungewöhnliche kleine Staude will ich 2023 aus Samen anziehen: Scheuchzers Teufelskralle (Phyteuma scheuchzeri). Sie gehört zu den Glockenblumen-Gewächsen...
...und kommt eigentlich aus den Alpen. Der Blütenkopf erinnert an das Edelweiß.
Zwei Heidenelke-Arten dicht beieinander: Die Ursprungsart (hinten) und die Sorte »Leuchtfunk« (vorne). Die Aussaat so dicht nebeneinander war nicht gerade schlau – wegen der Bastardisierung und der schlechten Erkennbarkeit beim Verkauf.
Ein Stieglitz in der Acker-Witwenblume. Sie kommen immer als Gruppe und knabbern am liebsten die noch grünen Samenbällchen.
Während sein Kumpel frisst, hat dieser Stieglitz die Fotografin gut im Blick.
Der Wiesensalbei mit der Kronen-Lichtnelke und der weißen Pfirsichblättrigen Glockenblume.
Ein Aussaat-Versuch mit hundert Prozent Erfolg: Mariendisteln. Immer noch sehr beliebt als Heilkraut zur Leberstärkung.
Ebenfalls ein Aussaat-Versuch, der nicht so gut geglückt ist: Anis. Wahrscheinlich war es zu trocken und das Substrat zu mager.
Schlicht und doch so wertvoll für Insekten: die Braunelle, ein guter Bodendecker.
Immer wieder eine Freude: die Edelrose »Barcarole«, die nun etwa sieben Jahre alt ist.
Eine Marienkäfer-Larve sucht eine Sommermargerite nach Blattläusen ab.
Jeder Zentimeter wird genauestens in Augenschein genommen.
Den Grünen Scheinbockkäfer kann man häufiger in der Natur entdecken, er lebt von Pollen und Nektar.
Die Knäuel-Glockenblume in voller Blüte. Ich habe damals nicht die Art gekauft, deshalb habe ich für 2023 Samen von der Wildform bestellt.
Eine zarte Kombination: Moschusmalve und Rundblättrige Glockenblume. Beide sind sehr wüchsig und halten sich gegenseitig im Zaum.
Eine ungewöhnliche Farbkombination, aber beide heimisch: Ringelblume und Jungfer im Grünen, zwei typische Bewohnerinnen im Bäuerinnen-Garten ;-).
»Hair« reloaded – Samenbüschel des Wald-Windröschens (Anemone sylvestris), auch beliebt bei Wollbienen, die mit den Härchen ihre Brutzellen auskleiden.
Bis zu diesem Foto wusste ich nicht, dass Schwebfliegen tatsächlich die Staubfäden in die »Hand« nehmen, um den Staubbeutel abzulecken. Sehr putzig.
Diese wunderschöne Waldrebe, bei Hornbach 2021 vor dem Vertrocknen gerettet, hatte ich schon vergessen, da blühte sie plötzlich am Zaun.
Ein so zartes Pflänzchen an einem so hässlichen Zaun... Ich hoffe, sie kommt wieder.
Wenn die Polster-Glockenblume etwas zum Ranken findet, sagt sie auch nicht »nein«.
Die kleine Schwester der Edelrose mit Gräsern und Wiesen-Glockenblume.
Recken und strecken, um an den leckeren Nektar zu kommen. Erdhummel an einer Witwenblume.
Ein unbekanntes Flugobjekt, vielleicht eine Wespenart mit Legestachel.
Die Samenkapsel der Jungfer im Grünen kurz nach der Blüte – skurril oder kunstvoll, auf jeden Fall besonders.
Mal wieder kann ich eine Pflanze einfach so vom Boden aufheben. Danke an die Wühlmäuse. Maulwurf, bitte kommen!
Sommermargeriten in der Sonne...
...die typischen Schnittblumen, aber ungeschnitten viel schöner. Und glücklicher.
Durch die große Trockenheit sieht es schon ein bisschen nach Herbst aus.
Die schwarzen Johannisbeeren sind Mitte Juni verzehrreif.
Die Blattlaus-Polizei ist wieder unterwegs, diesmal an einer Kamille.
Eine Laune der Natur: Weißer Klatschmohn. Leider bin ich keine Biologin, sonst würde ich untersuchen, ob er weniger oft angeflogen wird.
Wahrscheinlich wird er sogar häufiger angeflogen, da Insekten meist kein Rot erkennen können, dafür aber Weiß.
Ein letzter verzweifelter Versuch gegen die Schneckenplage: Sechs Bierfallen rund um das Gelände, gespickt mit Schneckenkorn...
...da im Sonderangebot, musste Bio-Weizenbier herhalten (das »alkoholfrei« hatte ich irgendwie übersehen)...
...ein Wunder ist nicht geschehen, nur in einem Eimer sammelten sich erwähnenswerte Mengen. Als ich dann aber einen Frosch fand, brach ich das Experiment sofort ab.
Ein Eibisch, 2020 ausgesät, hat es geschafft, sich durch die Abdeckung für neue Beete zu arbeiten. Ich habe ihn etwas freigeschnitten.
Die Gemeine Kratzdistel, eine wichtige Insektenfutterpflanze, aber nicht in den üblichen Staudenbeeten. Ohne Disteln keine Distelfinken und Distelfalter.
Keine Palmenlandschaft, sondern Herzgespann, mit seinen zahlreichen rosa Blüten ein echter Hummelmagnet.
Coole Brille für die tiefstehende Abendsonne: Schwebfliege in einer Glockenblume.
Der weiße Sandthymian hat seit 2021 große Polster gebildet und blüht im Juni.
Eine Wiesenschaumzikade auf einer Margerite. Die kleinen Tierchen können bis zu 70 Zentimeter hoch springen, 400mal höher als sie selbst groß sind.
Eine der zahlreichen oligolektischen Wildbienen, die auf bestimmte Pflanzenarten angewiesen sind: die Glockenblumen-Scherenbiene. Oft schlafen sie auch (zu mehreren) in den Blüten und lassen sich dann schön beobachten.
Eine typische Besucherin an den Insekten-Nisthilfen: eine Goldwespe, die sich parasitisch von der Brut von Wildbienen und Solitärwespen ernährt.
Die Ernte des Wiesen-Bocksbartes hat begonnen. Die Reinigung des Saatguts von Hand ist recht aufwändig, da die Samen in den Schirmchen hängenbleiben.
Da purzeln sie wieder, die Nashornkäfer – von einem Häckselhaufen hinter der Mauer direkt in meine Blumentöpfe. Unglücklich, wenn ich mal einen Tag nicht da bin; es ist also ein Umbau fällig.
Na, wer brummt denn da so tief und laut wie ein Hubschrauber in der Glockenblume...?
Die Blauschwarze Holzbiene ist wieder da, und sie liebt die weiße Pfirsichblättrige Glockenblume.
Blütenmeer im Juni: Rundblättrige Glockenblume, Johanniskraut, Jungfer im Grünen (abgeblüht), Kronen-Lichtnelke, Lavendel.
Eine interessante Abweichung vom »normalen« Wuchs: Der Stängel wächst hier nicht rund, sondern platt und breit.
Klar, auch Schnecken brauchen Wasser, wenn es trocken ist. Trotzdem habe ich bei diesem Anblick gemischte Gefühle.
Eine kleine Scherenbiene hat sich zum Schlafen festgebissen.
Was ist denn da in der Nesselblättrigen Glockenblume...?
Jeder kleine Regenschauer in diesem Frühsommer sorgt in der Wildblümerey für einen Wachstumsschub.
Sogar die robusten Rosen, die als Tiefwurzler weit unten im Boden nach Wasser suchen, haben bei langer Trockenheit zu kämpfen.
Im unteren Bereich sieht man gut, dass die Versorgung nicht optimal ist. Rosenrost ist bisher aber immer von alleine verschwunden.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, diese Hummel hält ein Mittagsschläfchen am Bergtee, zu erkennen an den hängenden Fühlern.
Der Thymian »Wine and Roses« in voller Blüte.
Ein Sommergeräusch: das leise Kratzen am Holz, mit dem Wespen sich verraten, die Bausubstanz für ihr Nest von Stängeln schaben.
Die Wollbiene am Wiesensalbei. Sie hat diese Nektarquelle eifersüchtig gegen andere Bienen verteidigt.
Bei den Männchen der Wollbiene sieht man am Hinterleib drei Dorne, mit denen Feinde aus dem Revier vertrieben werden. Das geht auch mal gern gegen viel größere Hummeln.
Space Age Op Art: der Zierlauch ist auch nach der Blüte bis in den Winter hinein ein Strukturbildner im Garten.
Der Asiatische Marienkäfer, einst eingeführt zur Blattlausbekämpfung in Gewächshäusern, ist schon längst heimisch geworden.
Er scheint gerade erst das adulte Stadium erreicht zu haben...
...Hinterleib wird gymnastisch hin- und herbewegt...
...und die Unterflügel entfaltet, die doppelt so groß erscheinen wie die Deckflügel.
Zu diesem Insekt konnte ich noch keine Hinweise finden, es sieht aus wie eine Fliege mit Pelz.
Heuschrecke bei der Entdeckung eines neuen Lebensraumes: dem Sonnenhut.
Der häufigste Tagfalter auf dem Gelände: der Kleine Fuchs.
Eine ältere, gekaufte Pflanze, wahrscheinlich Stachys monnieri, eine Alpenpflanze. In die Anzucht für 2023 kommt Stachys officinalis.
Der Zierlauch Allium sphaerocephalon ist etwas kleiner und dunkelrot.
Ackerhummel auf Wiesen-Storchschnabel. Sie hat im Vergleich zur Körpergröße eine längere Zunge als andere Hummeln.
Was für eine Freude: Im Beet hat sich ein kleiner Bergtee ausgesät.
Bunt, überraschenderweise aber trotzdem harmonisch.
Die Wildblümerey Ende Juni. Am Wiesensalbei links ist zu sehen, dass die erste Blüte-Hochzeit schon vorüber ist.
Blüht wacker seit vielen Jahren in meinen Beeten, trotz Trockenstress und Temperaturen über 30 Grad: das Edelweiß.
Rundblättrige Glockenblume und Moschusmalve, immer ein dankbares und langblühendes Paar. Nach Rückschnitt etwa im Juli wird bis November weitergeblüht.
Jede Blüte ist ein kleines Kunstwerk der Natur, hier die Moschusmalve in der weiblichen Blühphase.
Absolute Lieblingsspeise der Schnecken: das Taubenkropf-Leimkraut.
Nach dem Massaker...
Kurz vor Beginn der Dämmerung gehts auf Futtersuche, hier auf einem Beikrauthaufen.
Ringelblume, Lavendel und Jungfer im Grünen lassen sich von Wegen und Folie nicht bremsen.