5. Februar, die ersten Lungenkräuter fangen an zu blühen, bei Sprühregen und Windstärken bis 8 Beaufort. Da sind natürlich noch keine Bienchen unterwegs.
Die Schneeglöckchen sind etwas größer geworden. Obwohl ich die Beete so stark entkrautet und dabei durchwühlt habe, haben sie sich vermehrt.
Auch der Zierlauch ist etwas weiter und hat sich entfaltet. Von etwa sieben Pflanzen sind derzeit leider nur zwei aufgetaucht.
Ein paar Tage war es trocken, nun gibt es schon wieder Starkregen. Die Sandnelke findet so etwas überhaupt nicht lustig. Ich hoffe, sie hält durch.
Auch in der Grube für den Miniteich war gerade das Wasser versickert, nun ist sie schon wieder voll.
Tja, welcher Frühblüher arbeitet sich da aus dem Boden des Trockenbeetes, das im Moment ziemlich nass ist.
Die Sonne macht sich nach wie vor rar, trotzdem reagieren die Pflanzen auf die längeren Tage. Hier der Großblütige Ziest.
Sieht im Februar immer erbärmlich aus, schützt aber seine neuen Triebe mit den verwelkten Blättern: der Wiesen-Salbei.
Das ging flott: Noch vorgestern war vom Blau-Lauch nichts zu sehen.
Obwohl die überwinternden Töpfe seit Wochen klatschnass sind, treibt hier der Anis-Ysop wieder durch.
Noch mehr Lungenkraut am ersten frühlingshaften Tag dieses Jahres, am 10. Februar.
Auch die Schneeglöckchen sind jetzt aufgegangen.
Das erste Blausternchen spitzt aus seinen schützenden Blättern. Also doch keine Tulpe.
Ein zweites Beet mit ein paar Zwiebeln, und schon wieder habe ich den Namen vergessen :-).
Die Wasserschnecken in den Miniteichen haben sich recht gut (zu gut?) vermehrt. Hier die Blasenschnecke, außerdem kam noch die Spitzschlamm-Schnecke mit den Wasserpflanzen in den Teich.
Ich staunte nicht schlecht, als dieses spinnenartige Tier durch den Miniteich krabbelte. Eine Unterwasser-Spinne? – Wahrscheinlich eher die Larve einer Plattbauch-Libelle.
Der Kornelkirsche scheint es wieder besser zu gehen, das hüfthohe Bäumchen hat dieses Jahr richtig viele Blüten angesetzt.
Mitte Februar hat es erneut zwei Tage lang fast durchgeregnet, das Beet für kleine Bodendecker steht unter Wasser.
Das milde Wetter bringt es an den Tag: Die Schneckenplage scheint 2024 noch schlimmer zu werden – ein herber mentaler Dämpfer zum Saisonstart.
Verdächtiges Glitzern und Glänzen auf Blättern zeigt sofort an, wie hoch der Schneckenbefall ist. Hier auf einer Königskerze.
Da ist sie wieder, die kleine Libellenlarve, die ich im Herbst schon entdeckt hatte. Mit anderen Bewohnern des Miniteichs sonnt sie sich am zweiten frühlingshaften Tag des Jahres, am 17. Februar.
Die Spitzschlamm-Schnecken nutzen den warmen, sonnigen Tag für... nun ja. Sie haben sich seit Herbst schätzungsweise verfünffacht.
Die Spitzschlammschnecke scheint doch eher eine Eiförmige Schlammschnecke (Radix balthica) zu sein, denn keines der Tiere hat ein sehr spitzes Gehäuse. Ob sie dieses Jahr die Algen in Schach halten?
Der Kleine Frauenmantel treibt wieder aus, dabei hatte ich die Wurzelballen im Herbst aus Zeitnot einfach in ein Tray geworfen.
Was für eine Erleichterung: Auch die Küchenschellen sind wieder da, wegen des dauernden Regens hatte ich mir wirklich Sorgen um sie gemacht. Sie sitzen auf einem kleinen, mit Sand angereicherten Hügel.
Die roten Tulpen schießen ebenfalls nach oben, obwohl bei einem Exemplar sogar die alte Knolle freiliegt und nicht mehr sehr gesund aussieht.
Die erste Blüte des Gedenkemeins ist aufgegangen. Im Beet treiben gerade die Blätter aus, in den Töpfen ist leider nur brauner Matsch zu sehen.
Gedränge um den besten Sonnenplatz – Feuerwanzen am Bergtee.
Moderner Tanz zur Zeit des Jugendstils – so meine Assoziation zu diesem aparten Austrieb des Großen Wiesenknopfes.
Bötchen fahren in der Sonne – diese kleine Nacktschnecke (Blattmitte, oben) lässt sich auf einem Blatt durch die Grube treiben, die für den Miniteich gedacht ist.
Nach und nach entfalten sich die Krokusse, die ich auf der Fläche verteilen möchte, hier die Sorte Orange Monarch.
Auch dieser kleine Kerl nutzt die Wärme am 17. Februar, um Energie zu tanken. Für den nächsten Tag ist allerdings schon wieder stundenlanger Regen angesagt.
Die Blausternchen kommen nach und nach zur Blüte, doch das regnerische und stürmische Wetter setzt ihnen zu.
Das Leberblümchen mit einem eher schüchternen Austrieb. Der Maulwurf hatte es – unbemerkt unter dem Waldmeister – zugeschüttet, und ich musste es erst freigraben.
Vor einer Woche strahlten hier noch grüne Triebe, nun wurde das Echte Labkraut von den Schnecken vernichtet. Verzweifelte Gegenwehr: Schneckenkorn, in Bier getränkt.
Auch die Rote Schafgarbe hat schon gelitten, das Topfen im Herbst hat nicht geholfen, die Schnecken sind einfach sehr früh unterwegs dieses Jahr.
Seit letztem Jahr sind sogar die Witwenblumen Schneckenfutter. Offenbar lernen die Tiere neue Nahrung kennen und schätzen, so hatte ich das auch schon gelesen.