Purpur-Sonnenhut im Schnee. Die Samen sind schon fast alle abgefallen.
Der Samenstand des Dichtblütigen Ziests.
Die Bartblume ist ebenfalls sehr zierend im Winter.
Zahlreiche kleine künftige Eibisch-Pflanzen verbergen sich hinter diesen Samenständen.
Die Apfelrose ist im Schnee ein Hingucker. Seltsamerweise werden die Hagebutten überhaupt nicht von Vögeln besucht.
Dabei sehen sie doch so verlockend aus.
Wirkt fast wie eine exotische Pflanze, ist aber eine Ringelblume, die im Schnee leuchtet.
Immer wieder erstaunlich, aber der Echte Thymian ist winterhart. Auch er ein bisschen geknickt durch den nassen, schweren Schnee.
Tierspuren im Schnee: Diese hier sind für einen Hasen eigentlich zu klein, es sieht aber nach Gehoppel aus.
Eine größere vierteilige Klaue und zwei Streifen dazwischen – eine Krähe mit Kinderwagen?
In dem Fall scheint es eindeutig zu sein: Eine Ratte, deren Schwanz auf dem Boden schleifte.
Lässt sich nicht vom Blühen abhalten: Gelbe Schafgarbe »Coronation Gold« in der ersten Dezember-Woche.
Silhouette des Kleinen Mannstreus (Eryngium planum).
Auch die Löwenmäulchen stehen noch stramm, sofern der schmelzende Schnee sie nicht umgeknickt hat.
Wie geplant hat sich die Wilde Karde in den Zaun geflochten, doch leider sind die Stieglitze diesen Winter nicht da, um von ihr zu picken.
Der Winter-Aspekt der Skabiosen-Flockenblume, die Samen sind schon lange fortgeflogen.
Die Pfirsichblättrige Glockenblume wurde vom regnerischen Herbst schon skelettiert.
Der Löwenzahn nutzt jeden Sonnenstrahl, um neue Blüten hervorzubringen – und es gibt wirklich nicht viel Sonne diesen Herbst.
Trotz Dauerregen, aber wahrscheinlich wegen der frühlingshaften Temperaturen, spitzen Ende Dezember die ersten Krokusse aus der Erde.
Auch der Kugellauch (Allium sphaerocephalon) kündigt sich schon an. Er blüht eigentlich erst im Sommer.
Die Echinacea ist endgültig in die Winterruhe gegangen. Ich hoffe, sie treibt im Frühling wieder durch.
Ein ähnliches Bild beim Steppensalbei. Da hilft nur Zuversicht, denn die Töpfe werden seit Monaten nicht mehr trocken.
Auch bei der Nesselblättrigen Glockenblume hoffe ich das Beste.
Das Wiesenschaumkraut hingegen baut unaufhörlich an seiner Rosette, die mittlerweile einen Durchmesser von rund 40 Zentimetern hat.
Ähnlich robust wie das Löwenmäulchen: der Ährige Ehrenpreis.
Der Fenchel überwintert grün. Nur bei längerem Frost stirbt er oberirdisch ab, treibt dann aber wieder aus.
Etwas sorgenvoll kontrolliere ich jeden Tag die Aussaaten im Freiland, denn ein Starkregen könnte die Saatschalen ausschwemmen, und dann wären die Kühlkeimer verloren.
Wenn das Wasser im Miniteich im Sommer doch auch so klar wäre... Schwimmfarn (rechts) und Tannenwedel.
Vom benachbarten GaLabau-Betrieb habe ich Holzhäcksel für meine Beete bekommen. Da er schon stark zersetzt ist, finden sich Nashornkäfer aller Stadien darin. Holzmulm ist ihr natürlicher Lebensraum.
Auch in der Wildblümerey macht sich der Dauerregen bemerkbar, die Wege sind unter dem Holzhäcksel-Belag stark eingesunken, das Häckselgut selbst hat sich in 2023 vollständig zersetzt.