Die Edelrose blüht so üppig wie die anderen Pflanzen. 30 Grad, ein Unwetter mit Starkregen und danach wieder Sonne – der Rose gefällts.
Sie ist auf nahrhaftem Boden leider immer prädestiniert fürs Auseinanderfallen: die Berg-Flockenblume. Allerdings lässt sie sich mehrfach zurückschneiden und wächst dann kompakt wieder nach.
Dasselbe ist nun dem Kleinen Mädesüß und einigen anderen Pflanzen passiert, was wirklich bedauerlich ist. Denn nun wäre endlich die Zeit, in der die Kund*innen die Blütenpracht bewundern könnten.
Ist mittlerweile ebenfalls monströs gewachsen, steht aber wie eine Eins: die Weiße Wald-Glockenblume, etwa 1,50 Meter hoch. Sie ist eine Varietät, keine Zuchtsorte und verträgt bei feuchtem Boden auch volle Sonne.
Die kleine Feldwespe im Eimer war nach dem Unwetter sichtlich verstört, denn offenbar war das Wasser am Rand heruntergelaufen und hatte den Stiel ihres Nestes gelöst.
Mit dem einzigen verfügbaren Kleber wollte ich einen Versuch wagen, das Nest wieder herzustellen.
Neugierig beobachtete die Königin meine Hand und die Tube, griff aber nicht an (Feldwespen sind sehr friedlich). Nach kurzer Irritation setzte sie dann ihre Brutpflege fort. Der Eimer steht mittlerweile unter einem Tisch.
Gedeckte Farben und ein bisschen wie gezeichnet: Aufblühendes Currykraut vor grauer Mauer.
Die Auffrischung des Zierlauch-Beetes mit Zwiebeln im Herbst macht sich bezahlt, auch wenn die Farben etwas ähnlich sind. Dazu habe ich jetzt noch ein Echtes Federgras gesetzt.
Die Kretische Zistrose hat den langen Winter gerade so weggesteckt, aber leider sind alle Pflanzen in den Töpfen eingegangen. Wahrscheinlich eher wegen der anhaltenden Nässe als der Kälte.
Im Beet hat sie sich mittlerweile erholt und ist nach drei Jahren zu einem stattlichen Busch herangewachsen. Die Blüten fallen immer nach dem Mittag ab.
Zu hören waren die bunten Gesellen schon seit ein paar Tagen, jetzt habe ich sie endlich erwischt – natürlich in den Witwenblumen, deren Samenstände sie so gründlich plündern, dass ich Mühe habe, Saatgut für die Anzucht zu sammeln.
Eine interessante Kombination: Granat-Kugellauch (Allium artropurpureum) und Schafgarbe »Coronation Gold«.
Die Pfingstnelken halten sich gut im Beet, müssen aber stetig von Beikräutern befreit werden. Die in der Natur bedrohte Art wächst normalerweise an Extrem-Standorten ohne große Konkurrenz, allerdings setzt der Mensch ihr zu.
Eine Blüte entfaltet sich gerade bzw. sie entrollt sich spiralig. Das erinnert an das Spiral-Prinzip in der Natur und damit an die zahlreichen Fibonacci-Muster in Blüten, Zapfen oder Meerestieren.
Eine unbekannte Pflanze hat sich via Plantnet als Garten-Feldrittersporn herausgestellt. Sollte das Päckchen Acker-Rittersporn falsches Saatgut enthalten haben?
Ähnlich wie die Kuhschelle legt sich die Silberwurz eine wilde Frisur zu, bevor sie ihre Samen in die Welt schickt. Dieses Jahr werde ich wohl mal eine Vermehrung dieses Bodendeckers versuchen.
Eine klassische Einjährige aus dem Bauerngarten: die Jungfer im Grünen. Sie blüht in zahlreichen Farbtönen von Dunkelblau bis Weiß, ihre Samen sind essbar, die Samenstände werden gerne als Trockenblumen verwendet.
Die Kartäuser-Nelke ist voll erblüht. Sie eignet sich hervorragend zwischen anderen Pflanzen im Trockenbeet, zwischen denen sie auf langen Stängeln hindurchwächst.
Die Sandnelke scheint Wasser durchaus zu mögen, denn so üppig wie dieses Jahr hat sie noch nie geblüht. Normalerweise ist sie ausgesprochen trockenresistent.
Nach der Schwarzen und der Ährigen blüht nun auch Scheuchzers Teufelskralle, die allerdings nicht heimisch ist. Ohne Schneckendruck bildet das zarte Glockenblumen-Gewächs kleine Bestände.
Acker- und Mazedonische Witwenblume, Wiesen-Salbei und Wiesen-Margerite, im Online-Shop auch als Samenmischung erhältlich.
Auch den Wollziest hat es erwischt, genau auf dem Höhepunkt seines Wachstums. Normalerweise ist die Gärtnerei jetzt am schönsten, nun muss ich zahlreiche Pflanzen zurückschneiden.
Zum ersten Mal blüht die Astlose Graslilie im Beet. Sie wirkt noch sehr zierlich, wird aber von Jahr zu Jahr kräftiger und größer. Sie liebt trockene Umgebungen und volle Sonne.
Sonne und Wolken und immer wieder Regen auch Anfang Juni: Feuchte liebende Pflanzen wie der Fingerhut wachsen dieses Jahr prächtig auch in voller Sonne.
Obwohl trockenheitsliebend, blüht auch die Heidenelke sehr üppig. Die dunkle Sorte »Leuchtfunk« wollte ich eigentlich ausdünnen, doch sie hat sich einmal mehr durchgesetzt. Die hellen Blüten kennzeichnen die Wildform.
Auch der Liguster im Topf reagiert auf das gute Wasserangebot und blüht erstmals. Die dichte Heckenpflanze soll helfen, eine Stellfläche besser zu beschatten.
Eine tolle Kombination sind Kleines Mädesüß und Wiesen-Glockenblume. Letztere ist eine Zweijährige und sollte besser im September ausgesät werden. In der Wildblümerey gibt es derzeit nur noch ausgegrabene Exemplare.
Nach einer gezielten Aussaat tauchen zahlreiche Marien-Glockenblumen in einem Beet auf. Die Pflanze ist zweijährig und blüht sehr opulent, sodass sie eher aus dem Bauerngarten bekannt ist. (Nicht mehr im Angebot).
Kein optimaler Standort, aber das Edelweiß kommt auch 2026 wieder zur Blüte. Der dauernde Regen und bedeckte Himmel sind da sicher hilfreich, da die baumlose Gärtnerei-Fläche normalerweise sehr schnell aufheizt.
Die typischen Blattlaus-Opfer sind im Moment tipptopp sauber, aber den Fingerhut haben die Marienkäfer offenbar noch nicht entdeckt.
Der Korsische Thymian (Kümmelthymian) wächst langsam, aber stetig in seinem Sonnenbeet. Durch seinen lockeren Wuchs ist er anfällig für Verkrautung in nährstoffreichen Beeten. Es gibt nur wenige Verkaufspflanzen.
Warmes und feuchtes Klima, das gefällt auch dem Ochsenauge gut, das natürlicherweise nur in Süddeutschland wächst. Es bildet lockere Büsche und ist ein Dauerblüher.
Die weiße Wald-Glockenblume hat mittlerweile 1,70 Meter erreicht und muss nur minimal gestützt werden. Das ist erstaunlich, liegen andere Pflanzen – durch Wind und Regen – doch schon längst am Boden.
Neue Schaubeete für typische Einjährige wie Strohblume oder Strandflieder entstehen gerade auf einer Restfläche in der Wildblümerey. Die Bretter und später Steine sollen dazu dienen, besser mähen zu können.
Auch zwei Arten Amaranth habe ich ausgesät, die aufrechte purpurfarbene Blütenstände erzeugen. Angeboten werden sollen diese Anzuchten als Topfpflanzen, Slowflowers und Trockenblumen.
Jedes Jahr aufs Neue eine aparte Kombination: Großblütiger Fingerhut und Großblütiger Ziest. Das zarte und warme Gelb dieses Fingerhutes habe ich bisher bei keiner anderen Pflanze entdeckt.
Und wieder gibt das Kleine Mädesüß den passenden Begleiter, der seine sowieso schon attraktive Partnerpflanze noch mehr in Szene setzt, hier den Staudenlein.
Grafische Augenweide: Das Heiligenkraut kurz vor der Blüte.
Je nach Standort ergeben sich immer wieder neue interessante Ausblicke auf die Schaubeete, hier mit Wiesen-Salbei, Woll-Ziest, gelber Schafgarbe und Zierlauch.
Die Knäuel-Glockenblume »Superba« vor der Kretischen Zistrose. Sie macht ordentlich Ausläufer und wird wohl im Herbst entfernt, weil die Wildform natürlicher wirkt und horstig wächst.
Der Weiße Fingerhut scheint sich etablieren zu wollen. Es sind dieses Jahr sogar mehr Exemplare geworden. Jungpflanzen sind angezogen, sie sind aber noch nicht verkaufsfertig.
Premiere in der Wildblümerey: Ein Taubenschwänzchen an der Pfingstnelke.
Der eigentlich nachtaktive Falter wandert immer weiter Richtung Norden, überwintert hier aber noch nicht. Er wird gerne mit Kolibris verwechselt.
Durch seinen extrem langen Rüssel kann der Schwärmer Nektar saugen, ohne von Fressfeinden wie der Krabbenspinne gepackt zu werden, die gerne unter Blüten lauert.
Wetter-Kapriolen oder Wühlmaus-Schaden: Die Rasselblume hat dieses Jahr einen stark verdickten Stängel ausgebildet, der etwa drei Zentimter breit ist.
Der Griechische Bergtee könnte sich bestimmt schöneres Wetter vorstellen, aber er beginnt trotzdem zaghaft zu blühen. In seiner Heimat würde er genau jetzt geerntet – bevor die Blüten sich öffnen.
Der Aufrechte Ziest öffnet sein Blütenkarussell typischerweise im Juni. Die Wildbienen wissen es zu schätzen. Die trockenheitsliebende Pflanze bildet dichte Büsche und treibt kurze Ausläufer.
Üppige Blüte des Frauenmantels am Zaun zum Blühstreifen. Hier halten sich gerne die Schnegel auf.
Marien-Glockenblume und Jungfer im Grünen geben sich ein Stelldichein.
Einige Wochen nach dem Staudenlein beginnt der Gelbe Lein zu blühen. Er wächst nur in Süddeutschland und ist stark gefährdet. Sein natürliches Habitat sind Halbtrockenrasen. Er bildet üppige Büsche.
Der Wald-Geißbart blüht ganz schüchtern, aber kein Wunder: Wie an den Blättern zu sehen ist, habe ich ihn im Topf nicht ausreichend versorgt. Mit dieser (Schatten-)Pflanze habe ich noch keine Erfahrung.
Es bleibt anstrengend, auch im Juni. Die dauernden Wetter- und Luftdruckwechsel boykottieren jede Wochen- und Tagesplanung und sorgen für körperliche und mentale Erschöpfung.
Feuchte Jahre sind Gräser-Jahre. Wer im Mai nicht gemäht hat, darf sich nun an diesem Anblick erfreuen. Wer sich ebenfalls freut: Schmetterlingsraupen, Heuschrecken und andere Insekten, die hier Nahrung und Lebensraum finden.
Dieses Jahr hatte ich mich so auf die Nematoden konzentriert, um die Aussaaten vor Trauermücken zu schützen, dass ich die Nacktschnecken gar nicht realisiert habe, die mittlerweile schon wieder unter den Topfplatten liegen. Und zwar in den Regalen.
Nicht nur wir Menschen leiden unter dem Wetter, auch die Pflanzen werden langsam meschugge.
Eine andere Art in einem anderen Beet. Es ist offensichtlich, dass zumindest die Zierlauche irritiert von den Wetter-Kapriolen sind.
Seit zwei, drei Wochen auf dem Gelände unterwegs, aber immer im eiligen Vorbeiflug: die Holzbiene. Die Pfirsichblättrige Glockenblume gehört zu ihren Lieblingspflanzen.
Das erste Mal hat ein Ausdauerndes Sandglöckchen im Beet überwintert. Vielleicht, weil hier mit Sand, Kiefernnadeln und Kokosmulch abgemagert wurde?
Mit der Hitzewelle am dritten Juni-Wochenende geht es Schlag auf Schlag. Überall erblühen die Sommerblumen, hier das Purpur-Leinkraut »Canon J. Went«.
Trockenheitskünstler mit umwerfenden blauen Blütenkerzen: der Ährige Ehrenpreis, der an allen möglichen Orten in der Gärtnerei auftaucht.
Die Suche nach der ultimativen crèmefarbenen Schafgarbe führt unweigerlich auch über die Sorte »Credo«. Sie ist allerdings eher gelblich und eine Achillea filipendulina, keine millefolium. Vorteil: Sie ist schneckenfest.
Der Rittersporn ist nun doch ein Feld-Rittersporn geworden. Das alte Acker-Begleitkraut ist einjährig und giftig, aber wunderschön. Offenbar habe ich es angesät, aber wieder vergessen.
Da die bisherige Boden-Abdeckung für neue Beete weichen musste und die Vögel so ihre Badestellen verloren haben, gibt es kurzfristig ein Ersatzbad. Bei der Hitze unabdingbar in jedem Garten.
Die zarte Rundblättrige Glockenblume ist nun voll erblüht, doch auch sie ist durch den wochenlangen Regen schon auseinandergefallen. Die Gärtnerin versucht gerade, maßvoll zurückzuschneiden und die Wege freizuhalten.
Eine zufällige, aber interessante Farbkombination: Rote Schafgarbe im Topf steht vor Großblütigem Ziest.
Die sonnensüchtigen Sommerblumen schlechthin: Weidenblättriges Ochsenauge vor Lavendel. Das Ochsenauge schwächelt bei starker Trockenheit gerne mal und wird dann etwas gegossen.
Braucht immer ein bisschen länger, bis sie im Topf zur Keimung kommt, ist aber nun verkaufsfähig: Dornige Hauhechel. Im Beet etwa dreimal so groß wie letztes Jahr, fast etwas beängstigend.
Der Blut-Weiderich kommt im Feuchtbeet zur Blüte. Viele Pflanzen profitieren vom noch wassergesättigten Boden und der nun folgenden Wärme. Allerdings wird es einigen schon zu heiß, sie blühen etwas zu früh ab.
Dasselbe mit den Johannisbeeren. Innerhalb kürzester Zeit kommen sie nun zur Reife und müssten schleunigst abgesammelt werden, aber natürlich gibt es gerade andere wichtige Arbeiten.
Viel prächtiger als letztes Jahr blüht der Färber-Ginster, er hat auch ordentlich an Größe zugelegt. Für ihn war das feuchte Wetter ideal, bevorzugt er doch feuchte bis wechselfeuchte Böden.
Zeitgleich zum Ginster ist der Langblättrige Ehrenpreis aufgeblüht, auch er ein Feuchtbeet-Bewohner, der zweitweise Trockenheit toleriert.
Und noch eine Frühsommer-Blüherin für feuchte, licht schattige Stellen: die Große Sterndolde, die im Aufblühen oft rosa erscheint.
Etwas verspätet hat die Färber-Kamille ihre Blüten getrieben, doch nun sind in der Gärtnerei überall die gelben Büsche zu sehen. Färber-Kamille ist manchmal etwas unstet und verschwindet einfach, sät sich in der Regel aber sehr gut aus.
Ein kleines Baumwoll-Feld ist wieder da entstanden, wo das Große Buschwindröschen wächst. Die abgeblühten Fruchtstände platzen nach und nach auf und geben die wolligen Samenstände frei. Sie werden, so wie sie sind, im Shop verkauft.
Große weiße Matten bildet mittlerweile der weiße Sandthymian, auch in andere Beete ist er eingewandert.
Wird immer größer und fühlt sich unter der kleinen Hängeweide offenbar wohl: Gelber Lerchensporn, eine schöne und viel zu wenig genutzte Option für sonnige, absonnige und feuchte Stellen. Er gilt als eingebürgerter Neophyt.
Ebenfalls nicht von hier, aber sehr hübsch und begehrt bei Feldwespen ist der Kerzen-Knöterich (Bistorta emplexicaulis). Er kann schon als Prachtstaude bezeichnet werden, bildet er doch große, einnehmende Büsche.
Die Wärme hat offenbar geholfen: Die Feldwespen-Königin im Eimer hat nun eine Arbeiterin zur Seite. Der Eimer ist bei Regen zur Häfte abgedeckt, damit sie nicht noch weiteren Stress erleben muss.
Am 20. Juni klettern die Temperaturen in der Wildblümerey über 30 Grad. Am Tag davor wahrscheinlich auch schon, aber da war kein Wecker zur Hand. So soll es jetzt erstmal bleiben.
Wolken am Abend – ob die ersehnte Abkühlung kommt?
Die Abkühlung am Abend vorher ist nicht gekommen. Trotzdem müssen jetzt langsam mal die ersten Schnittblumen ins Beet, hier Xeranthemum annuum, die Papierblume.
Ui, jetzt geht es aber schnell. Gleich mehrere Arbeiterinnen helfen der Feldwespen-Königin, das Mini-Nest zu pflegen. Es sind ungefähr 40 Brutzellen.
Auch die Kollegin im Lavendel hat sich fleißig vermehrt. Ihr Nest ist um einiges größer geworden, vielleicht, weil sie weniger Stress erleben musste.
Die Schwarze Königskerze ist bei der Wärme sehr schnell nach oben gegangen und öffnet schon ihre Blüten. Die zartgelben Exemplare haben sich erhalten, normalerweise ist das Gelb kräftiger.
Auf weit über Menschengröße ist mittlerweile die Glänzende Wiesenraute angewachsen. Sie ist nun im dritten Jahr und hat auch schon Sämlinge produziert.
Eine stattliche Matte ist der Thymian »Wine and roses« geworden, den ich vor etwa vier Jahren auf dem Wochenmarkt gekauft hatte. Nicht im Verkauf!
Ja, da geht noch was. Das Arbeiten auf dem Gelände wird langsam belastend. Viel anstrengender als die Hitze sind allerdings die Bremsen, die einen immer dann anfliegen, wenn man gerade beide Hände voll hat.
Sollte es eine weitere weiße Varietät in der Wildblümerey geben? – Diesen Lavendel habe ich ganz normal als Steckling vermehrt.
Weitere zwei Tage später, die Temperaturen steigen langsam, aber stetig. Nachts gibt es keine Abkühlung.
Außer stundenlangem Gießen lässt sich in der Gärtnerei gerade nicht viel arbeiten. Ach, was wären ein paar Bäume schön...
Die Vögel haben mittlerweile alle den Schnabel geöffnet, auch die Hofschafe hecheln.
»Pack die Badehose ein...« – Eine Jungkrähe hat den Wasserrest in einem Maurerkübel für sich entdeckt.
Ganz besonders freut mich, dass die Bachstelzen den kleinen, hässlichen Mini-Pool gefunden haben. Sie rennen darin herum wie Strandläufer. Die Wassertemperatur dürfte rund 28 Grad betragen...
Ein Grund, warum die »Spanischen« Wegschnecken so erfolgreich sind, ist ihre Hitzetoleranz. Das Foto entstand gegen Abend bei über 30 Grad.
Eine große Biene an putzig kleinen Blüten, aber sie ist jeden Abend da: die Holzbiene am Aufrechten Ziest. Ab und zu wird sie vom Wollbienen-Männchen angegriffen, das alle Zieste für sich haben will.
Ich kann es kaum glauben, als ich nachmittags auf den Wecker schaue. Der Schweiß läuft ohne die geringste Anstrengung, die Sonnencrème gleich mit.
Und noch ein Sahnebäubchen obendrauf. Da freut sich die Gärtnerin doch auf ihre Stadtwohnung, in der im Moment »nur« 32 Grad herrschen.