Das macht Freude: Kaum sind die Wege mit neuen Holzhäckseln belegt, grüßt der Maulwurf, der sich im Winter neue Flächen erobert.
Sehr malerisch sind wie immer die Samenstände des Sonnenhuts, hier eine rote Sorte, die aus Privatbesitz in die Gärtnerei kam. Sie ist offenbar steril und hat bisher keine Nachkommen gebildet.
Sie hat nun doch aufgegeben, die Färberkamille, aber in den braunen Knöpfchen schlummert Saatgut für mindestens Hunderte neuer Pflanzen.
Die Echte Schlüsselblume habe ich dieses Jahr etwas zu spät ausgesät, sie sollte eigentlich schon getopft sein.
Die Kleinblütige Bergminze treibt an der Basis schon wieder aus. Ich habe sie im Herbst zurückgeschnitten, weil das Beet schon voll ist und sie sich reichlich aussamt.
Was für ein hübscher Lampion-Baum! – Das ist Jungfer im Grünen, die in die kleine Felsenbirne hineingewachsen ist.
Die Meidiland-Rosen machen ihrem Züchter alle Ehre und bilden Hagebutten aus, weil sie als Wildrosen-Ersatz gezüchtet wurden.
Ein Friedhofsfund im zweiten Jahr. Es ist mir unbegreiflich, warum Stauden auf den Gräbern ständig gewechselt werden müssen. Die Gärtnereien unterstützen diese Ex- und Hopp-Mentalität auch noch anstatt aufzuklären.
Nach einem frostigen November gehen im Dezember die Temperaturen plötzlich in den zweistelligen Bereich. Die Weinbergs-Tulpe reagiert mit Austrieb. Hoffentlich geht das gut...
Gut winterhart ist das Polster-Johanniskraut (Hypericum polyphyllum), das eher ein Busch-Johanniskraut ist. Es wächst in der Türkei, in Syrien und auf dem Balkan.
Unermüdlich blüht die Rundblättrige Glockenblume selbst im Dezember. Wer weiß, vielleicht kommt bei diesen milden Temperaturen ja ein Insekt vorbei, das aus dem Winterschlaf gerissen wurde.
Die Mazedonische Witwenblume scheint mir in allem etwas robuster zu sein als unsere heimische Wiesen-Witwenblume. Im Winter blüht sie länger, im Sommer verträgt sie mehr Trockenheit.
Ein Fliegengitter dient zur Abdeckung der Miniteiche, bis die letzten Blätter gefallen sind. Vielleicht hilft es gegen die Algen, weil sich dann nicht so viele Nährstoffe im Teich anreichern.
Für die Spatzen und Krähen eine super Badestelle: Abdeckung zur Vorbereitung neuer Beete.
Nach dem erfolgreichen Kampf gegen die Nacktschnecken ist es endlich möglich, Pflanzen im Winter auf dem Boden stehen zu lassen. Im Moment macht ihnen eher der üppige Regen zu schaffen.
Der Rosmarin macht mal wieder, was er will und blüht im Dezember, nachdem es einige Tage lang sehr mild war.
An der Witwenblume wird selten geknabbert, hier scheint es aber geschmeckt zu haben. Sie wächst mitten im Schlangen-Knöterich.
Kurz vor Weihnachten hat sich das Wetter verändert, es ist eisig kalt geworden, der Wind fegt über die Fläche und die Sonne strahlt am blauen Himmel. Beste Voraussetzungen für Kahlfrost und Frosttrocknis.
Eine dicke Eisschicht liegt mittlerweile auf den Miniteichen und in den Maurerkübeln. Hoffentlich überleben die Libellen-Larven.
Angeregt durch die hohen Temperaturen, war die Färber-Kamille noch einmal aufgeblüht, doch nun hat es sie leider »kalt erwischt«, sie ist zur Eisblume geworden.
Kleine Natternköpfe warten fröstelnd aufs nächste Frühjahr.
Der Knoblauch hat sich im Rosenbeet fleißig vermehrt, hier ist bei minus 10 Grad eine Zwiebel nach oben gekommen.
Elstar on the rocks: Die Äpfel, die ich ab und zu auslege, werden gerne angenommen, auch im gefrorenen Zustand.
Wie jedes Jahr hält sich der Wilde Fenchel erstaunlich gut im Topf auch bei Minusgraden. Mal sehen, ob er sich dann im Frühjahr bei Regen wieder verabschiedet.
Auch der große Fenchel im Beet hält sich noch wacker. Bisher hat aber nie einer bis ins zweite Jahr durchgehalten. Er gilt bei uns als zweijährig bis kurzlebig.
Man mag es immer gar nicht glauben, dass dieser baby-zarte Austrieb der Küchenschelle den Unbilden des Winters trotzt, aber er tut es. Schlimmer sind Wühlmäuse und Regen.
Welche Pracht auch bei starkem Frost. Wer hätte gedacht, dass die Christrose heimisch ist, wenn auch nur in Bayern. Sie gilt als gefährdet und besonders geschützt.
Ein weiterer Friedhofsfund lässt sich von Minusgraden nicht beeindrucken und blüht fröhlich in der Sonne. Wie traurig, dass diese Kissenprimel nicht mehr erwünscht war, auf ihrem alten Grab hätte sie jetzt Farbe versprüht.
Und noch ein kleiner Frühblüher, der schon austreibt: Unser heimisches Blausternchen (Scilla bifolia).
Aus dem Innenleben eines Komposthaufens: Alle Wege führen zur Speisekammer, auch unter dem vorderen Rand sind noch zwei Gänge verdeckt. Sie sind faustgroß, es dürfte sich also um Ratten handeln.
So sieht das aus, wenn man direkt ins Schwarze trifft: Wurzeln und Grün in Hülle und Fülle. Ich möchte nicht wissen, wie viele Pflanzen dafür gestorben sind. (Anmerkung: Wir Menschen sind auch nicht besser.)
Die starken Minusgrade sind zurückgegangen, die Pflanzen dürfen etwas aufatmen und Wasser aus dem dichten Nebel tanken.
Kleine Kunstwerke gibt es in der Natur nicht nur im Sommer zu bestaunen. Die Künstlerin liegt vermutlich im Winterschlaf.
Nicht nur die Frühlingsblüher treiben derzeit aus, auch die Bäume schieben Knospen – hier eine kleine Hängeweide.
Allerlei unterschiedliche Krähen sind derzeit zu Gast und suchen die umliegenden Äcker ab. Nebenbei klauen sie den Kleinvögeln das Vogelfutter.